Zur Startseite

LAGEBERICHT

für das Geschäftsjahr 2025

Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand des Geschäftsbetriebs der Saarland-Sporttoto GmbH ist die Veranstaltung von Lotterien und Wetten. Die aktuelle Basis hierfür bilden der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland i.d.F. vom 15. Dezember 2011 (GlüStV), das Saarländische Gesetz zur Ausführung des Staatsvertrags zum Glücksspielwesen in Deutschland i.d.F vom 20. Juni 2012 (AG GlüStV-Saar) sowie die dem Unternehmen vom Ministerium für Inneres, Bauen und Sport erteilten Genehmigungen. Der aktualisierte Glücksspielstaatsvertrag trat am 1. Juli 2021 in Kraft.
Das saarländische Gesetz zur Ausführung des Staatsvertrages zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland (AG GlüStV 2021-Saar) wurde am 20. April 2023 veröffentlicht.

Als Mitglied des Deutschen Lotto- und Toto-Blocks (DLTB) versteht sich die Saarland-Sporttoto GmbH wie die übrigen 15 im DLTB zusammengeschlossenen Lotterieunternehmen der deutschen Bundesländer als verantwortungsvoller und verlässlicher Anbieter von Lotterien und Wetten, der sich streng an den ordnungsrechtlichen Zielen der Spielsuchtprävention, des Jugendschutzes, der Kanalisierung des menschlichen Spieltriebes, der Abwehr von Begleitkriminalität und der Förderung des Gemeinwohls ausrichtet.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Grundsätzlich beeinflussen das gesamtwirtschaftliche Umfeld sowie branchenspezifische Faktoren die geschäftliche Entwicklung der Saarland-Sporttoto GmbH. Dabei entfalten die grundlegenden volkswirtschaftlichen Entwicklungstendenzen im Saarland, die sich im Jahr 2025 u.a. in einem geringfügigen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt -0,9 %, einem Anstieg der Verbraucherpreise um 2,2 % und einer Arbeitslosenquote von 7,4 % zeigt, eher mittelbare Auswirkungen. Im Gegensatz zur bundesweiten  Wirtschaftsstagnation im Jahr 2025 verzeichnete das stark vom produzierenden Gewerbe abhängige Saarland einen überproportionalen Rückgang seiner Wirtschaftsleistung, bedingt durch schwache Ausfuhren und Konsumzurückhaltung. Abseits der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Geschäftsentwicklung von Saartoto vor allem von produktpolitischen Maßnahmen sowie insbesondere der Entwicklung von zufallsbedingten Jackpots bei dem Hauptprodukt Lotto 6 aus 49, der paneuropäischen Lotterie Eurojackpot und Spiel 77 beeinflusst.
Entscheidenden Einfluss auf die geschäftliche Entwicklung des Unternehmens haben darüber hinaus die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Veranstaltung von Glücksspielen.

In dem Glücksspielstaatsvertrag i.d.F. vom 15. Dezember 2011 hält der Gesetzgeber für den Lotteriebereich an der Fortführung des am Gemeinwohl orientierten, ausschließlich staatlichen Lotterieangebots fest.
Hierdurch sollen ordnungsrechtlich begründete Allgemeinwohlziele erreicht werden, wie z.B. das Verhindern des Entstehens von Glücksspiel- und Wettsucht sowie der Ausbreitung von unerlaubten Glücksspielen in Schwarzmärkten, die Gewährleistung des Spieler- und insbesondere des Jugendschutzes, die Abwehr der ggf. mit Glücksspielen verbundenen Folge- und Begleitkriminalität usw.
Nach erfolgter Ratifizierung der Länder trat am 1. Juli 2021 der „Staatsvertrag zur Neuregulierung des Glücksspielwesens in Deutschland (Glücksspielstaatsvertrag 2021 - GlüStV 2021) mit Datum vom 1. Juli 2021 in Kraft. Mit der Neuregelung geht im Wesentlichen eine Ausweitung der Glückspielangebote (insbesondere im Onlinebereich) einher. Die gemäß § 28 Abs. 1 Satz 1 GlüStV 2021 von den jeweiligen Ländern zu erlassenden, notwendigen Bestimmungen zur Ausführung dieses Staatsvertrages sind im Saarland mit dem entsprechenden Ausführungsgesetz vom 15. Februar 2023 am 20. April 2023 verabschiedet worden.

Geschäftsverlauf - Ertragslage

Insgesamt erzielte die Saarland-Sporttoto GmbH im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse von rd. 135,8 Mio. €. Im Vergleich zu dem Vorjahresumsatz, der sich auf knapp 140,9 Mio. € belief, entspricht dies einem Umsatzrückgang von rd. 5,1 Mio. € bzw. 3,6 %. Auf das Spielgeschäft entfielen im Jahr 2025 rd. 133,3 Mio. €. Damit wurde der Vorjahreswert um 5,1 Mio. € bzw. 3,7 % verfehlt. Der der internen Unternehmensplanung zugrundeliegende Zielwert für den Umsatz aus dem Spielgeschäft von 130,0 Mio. € wurde damit zum Jahresende um 3,3 Mio. € bzw. 2,5 % übertroffen.

Die positive Entwicklung beim Eurojackpot ist zum Erliegen gekommen. Nachdem im Vorjahr außergewöhnliche Jackpot-Phasen (siebenmal in Folge bei 120 Mio. €) den Umsatz auf 38,7 Mio. € getrieben hatten, blieb dieser Effekt im Berichtsjahr aus. Der Umsatz sank auf 35,7 Mio. €, was einem Rückgang von 7,8 % entspricht. Unter anderem infolgedessen verringerten sich auch die Einnahmen aus den Bearbeitungsgebühren um 3,2 % (rd. 0,1 Mio. €).

Die Abwärtstendenz bei der Hauptlotterie Lotto 6aus49 konnte nur geringfügig gestoppt werden. Der Umsatz ging um 2,4 % bzw. 1,3 Mio. € auf rd. 55 Mio. € zurück (Vorjahr: rd. 56,3 Mio. €). Der Anteil von Lotto am gesamten Spielumsatz von Saartoto beträgt damit 42,3 %.

Die klassischen Zusatzlotterien haben im Berichtsjahr Umsatzrückgänge von 1,9 % bzw. rd. 0,1 Mio. € (Super 6) auf rd. 6,8 Mio. € und von 2,6 % bzw. rd. 0,35 Mio. € auf knapp 13,3 Mio. € (Spiel 77) zu verzeichnen.

Die täglich veranstaltete Lotterie Keno verzeichnet ebenfalls einen geringfügigen Umsatzrückgang von 2,7 % bzw. rd. 73 T€ auf 2,58 Mio. € (Vorjahr: 2,66 Mio. €) auf. Die zuvor stabile Zusatzlotterie Plus 5 konnte ihr Niveau ebenfalls nicht halten und sank auf rd. 268 T€.

Die GlücksSpirale, die im Vorjahr noch ein leichtes Plus verzeichnete, rutscht im Berichtsjahr mit 2,0 % ins Minus (Umsatz: 4,57 Mio. €). Die zugehörige Lotterie „Die Siegerchance“ verzeichnet hingegen eine leichte Umsatzsteigerung von 2,8 % auf nunmehr rd. 509 T€.

Der Wegfall von ODDSET Sportwetten im terrestrischen Vertrieb (ab 01.07.2024) begünstigte die Entwicklung im Toto-Bereich, wobei im Geschäftsjahr 2025 insbesondere die Auswahlwette eine deutliche Umsatzsteigerung 6,9 % verzeichnete. Diese positive Tendenz führte dazu, dass der Umsatz beider Totowetten insgesamt um 4,3 % bzw. rd. 27 T€ anstiegen. So konnte das Gesamtergebnis auf rd. 668 T€ (Vorjahr: 641 T€) gesteigert werden.

Die Losbrieflotterien (sog. Rubbellose) können auch im Berichtsjahr eine stabile Umsatzentwicklung von 0,2 % bzw. rd. 20 T€ verzeichnen. Das entspricht einem Gesamtumsatz von 10,56 Mio. € (Vorjahr: 10,54 Mio. €). Der Umsatzanteil der Online-Rubbellose am Gesamtumsatz der Losbrieflotterie liegt inzwischen bei 9,4 %.

Der Anteil des über den Online-Vertrieb generierten Spielumsatzes hat sich um 5,2 % auf rd. 17,53 Mio. € erhöht (Vorjahr: 16,66 Mio. €). Der Anteil am Gesamtumsatz von Saartoto ist von 12,0 % auf 13,2 % gestiegen. Wenn der Internetumsatzanteil von Saartoto (= 13,2 %) dennoch deutlich hinter dem Blockschnitt (17,5 %) zurück bleibt, so hat dies u.a. den Grund, dass bei einigen Blockgesellschaften – im Unterschied zu Saartoto – die über gewerbliche Spielevermittler vereinnahmten Spielumsätze den Internetumsätzen zugerechnet werden. Würde Saartoto dies auch tun, läge der Anteil bei über 22,7 %.

Infolge der negativen Umsatzentwicklung sind auch die umsatzabhängigen Spielgewinnausschüttungen, die Abführungen, die aufgrund von gesetzlichen, behördlichen oder vertraglichen Auflagen zur Durchführung des Spielbetriebes zu entrichten sind, sowie die Summe aus Lotterie- und Sportwettensteuer gesunken.

Ansonsten haben sich die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen um 4,6 % erhöht. Der Personalaufwand stieg ebenfalls  u.a. aufgrund von gestiegenen Löhnen und Gehältern und hohen zu zahlenden Beihilfen um rd. 13 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr um 3,5 % angestiegen. Der im Berichtsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss hat sich um 69,9 % auf 831 T€ (Vorjahr: 2.757 T€) verringert.

Die in Übereinstimmung mit den lotterierechtlichen Vorschriften und den behördlichen Genehmigungen im Rahmen der Überschussverwendung gewährten Zuwendungen beliefen sich auf rd. 2,036 Mio. € (Vorjahr: rd. 2,049 Mio. €). Unter Einschluss des Gewinnvortrags in Höhe von 860 T€ und der Entnahme aus der Rücklage (400 T€) wird ein Bilanzgewinn von rd. 55 T€ ausgewiesen.

Insgesamt wurden 44,5 Mio. € (Vorjahr: 46,3 Mio. €) für öffentliche Aufgaben, insbesondere zur Förderung von Sport, Kultur, Naturschutz und sozialen Zwecken, bereitgestellt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Saarland-Sporttoto GmbH ist wie in den Vorjahren stabil. Das Unternehmen war im abgelaufenen Geschäftsjahr und ist auch aktuell jederzeit in der Lage, seine Verbindlichkeiten mit selbst erwirtschafteten Mitteln zu begleichen. Zum Bilanzstichtag standen kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von 21,6 Mio. € liquide Mittel von 20,8 Mio. € gegenüber. Der Deckungsgrad der kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen durch liquide Mittel betrug damit zum Bilanzstichtag 96,4 % (Vorjahr: 103,6 %). Die Investitionen des Jahres 2025 in materielles und immaterielles Vermögen in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr: 1,2 Mio. €) konnten vollständig aus dem Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit  finanziert werden.

Das Eigenkapital des Unternehmens ist u.a. durch Entnahmen aus den Rücklagen im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Mio. € auf 17,0 Mio. € (Vorjahr: 18,4 Mio. €) gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 38 % (Vorjahr: 39 %). Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 43 % (Vorjahr: 42 %). Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig langfristig finanziert.

Wesentliche Chancen und Risiken sowie Prognosebericht

Da sich das Gesamt-Glücksspielangebot in der jüngeren Vergangenheit durch die vorangeschrittene Marktöffnung für nicht-staatliche Anbieter insbesondere im Bereich Online-Sportwetten, Online-Casinos sowie Zweitlotterieangebote im Internet faktisch vervielfacht hat, ist auch bei den Planungen für das Jahr 2026 von einem fortbestehenden starken Konkurrenzdruck auszugehen.

Vor diesem Hintergrund liegt den Planungen der Saarland-Sporttoto GmbH für das Geschäftsjahr 2026 ein Zielwert für den Umsatz aus dem Spielgeschäft von 133,3 Mio. € zugrunde, was gegenüber dem tatsächlichen Umsatz aus dem Spielgeschäft im Jahr 2025 gleichbleibend wäre. Der Jahresüberschuss wird 2026 gemäß der den Planungen zugrundeliegenden Prämissen etwa 2,0 Mio. € betragen.

Nach 12 Wochen im neuen Geschäftsjahr 2026 hat die Saarland-Sporttoto GmbH einen Rückgang des Umsatzes aus dem Spielgeschäft in Höhe von 1,1 % bzw. 348 T€ auf rd. 30,7 Mio. € (Vorjahr: 31,06 Mio. €) zu verzeichnen.

Die Umsatzentwicklung im weiteren Verlauf des Jahres wird hauptsächlich von der zufallsbedingten Jackpotentwicklung bei Lotto 6 aus 49, Eurojackpot und Spiel 77 abhängig sein.

Weiterhin soll der digitale Vertrieb intensiviert werden. Der Anteil des über den Vertriebskanal Internet generierten Spieleinsatzes kletterte im Geschäftsjahr 2025 auf 13,2 % (Vorjahr: 12,0 %) und ist in den ersten 12 Wochen des laufenden Geschäftsjahres auf 14,1 % angestiegen. Dennoch bietet dieser Vertriebskanal noch deutliches Wachstumspotential.

Um dieses zu nutzen und dem Kanalisierungsauftrag des Gesetzgebers - im Hinblick auf die oben erläuterten Angebote von „Zweitlotterien“ - gerecht zu werden, muss die Wahrnehmbarkeit der Saartoto-Website weiter verbessert werden.

Die angesprochenen Chancen für die Unternehmensentwicklung resultieren aus der Produkt- und Vertriebswegepolitik der Saarland-Sporttoto GmbH. Die Maßnahmen dienen dazu, ein ausreichend attraktives Glücksspielangebot sicherzustellen, um Menschen aller Altersgruppen verstärkt im ungefährlichen, regulierten Glücksspielbereich zu binden und der Verringerung der Spielerreichweite des legalen Glücksspiels entgegenzuwirken und damit letztlich dem Kanalisierungsauftrag des Gesetzgebers gerecht zu werden.

Risiken für die Unternehmenswicklung ergeben sich sowohl durch die Folgen der weltweiten Krisen auf die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland, welche sich insbesondere durch die weiterhin erhöhte Inflationsrate und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Spielgeschäft charakterisiert, als auch aus den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie faktischen Gegebenheiten. Hierzu zählen z.B. die Aktivitäten der o.g. „Zweitlotterieanbieter“, die dazu führen, dass der Saarland-Sporttoto GmbH erhebliche Lotterie-Umsätze verloren gehen und dass das Lotteriemonopol in allen Ländern ausgehöhlt wird, die zulässigerweise eine derartige Regulierung für Glücksspiele vorgenommen haben.

Die Saarland-Sporttoto GmbH und ihr Tochterunternehmen Saarland-Spielbank-GmbH stehen im Hinblick des im Jahr 2021 in Kraft getretenen Glücksspielstaatsvertrags weiterhin vor neuen Herausforderungen, z.B. um ggf. neue Online-Märkte zu erschließen und die hohen technischen Schutzanforderungen zu realisieren und zu finanzieren. Andererseits muss die Saarland-Sporttoto GmbH darauf hoffen, dass die aus guten Gründen bestehende monopolistische Regulierung des Lotteriebereichs auch im Rahmen des neuen Regelwerks von den Gerichten anerkannt bleibt. Denn ohne diese wäre die Grundlage des Geschäftsmodells der Saarland-Sporttoto GmbH gefährdet. Aber auch nach Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 muss damit gerechnet werden, dass interessierte Kreise an einer weiteren Liberalisierung des Glücksspielwesens in Deutschland arbeiten werden.

Jenseits dieses Risikos einer eventuellen weiteren Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten sind keine Risiken, insbesondere keine Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken oder Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Das Risikomanagement ist der Größe und den Besonderheiten des Unternehmens angepasst. Eine Zertifizierung des Unternehmens ist sowohl nach ISO-Standard als auch nach dem Standard der World Lottery Association erfolgt.

Saarbrücken, 27. März 2026

SAARLAND-SPORTTOTO GmbH

Geschäftsführung

Stefan Pauluhn, Peter Strobel

Bilanz der Saarland-Sporttoto GmbH

Zum 31. Dezember 2025

Aktiva

Stand am 31/12/2025, €
Stand am 31/12/2024, €
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
500.289,00
606.128,00
2. Geleistete Anzahlungen
80.239,50
48.191,63
580.528,50
654.319,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
9.185.531,97
9.311.666,97
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.460.723,00
1.454.056,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
105.951,85
253.270,34
10.752.206,82
11.018.993,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
7.997.313,14
7.997.313,14
2. Beteiligungen
62.001,00
62.001,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteilungsverhältnis besteht
148.416,67
148.416,67
8.207.730,81
8.207.730,81
19.540.466,13
19.881.043,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Hilfs- und Betriebsstoffe
156.647,61
122.871,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen- davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 (i.V. € 0,00)
2.183.458,40
2.245.464,07
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen - davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 (i.V. € 0,00)
638.552,82
536.724,25
3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht- davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 (i.V. € 0,00)
6.967,05
2.985,77
4. Sonstige Vermögensgegenstände davon Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 269.720,26 (Vorjahr: EUR 404.174,04)
1.384.737,77
1.139.956,13
4.213.716,04
3.925.130,22
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
20.768.933,69
22.980.096,11
25.139.297,34
27.028.097,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten
343.235,84
285.410,74

Passiva

Stand am 31/12/2025, €
Stand am 31/12/2024, €
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
2.364.250,00
2.364.250,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen
a) Allgemeine Rücklage
25.564,59
25.564,59
b) Rücklage für den Spielbetrieb
3.579.043,17
3.579.043,17
c) Rücklage für Investitionen
10.804.095,19
10.804.095,19
d) Neubewertungsrücklage BilMoG
614.504,00
767.309,00
14.623.206,95
15.176.011,95
III. Bilanzgewinn
55.381,37
860.485,45
17.042.838,32
18.400.747,40
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen
6.426.869,00
6.609.233,00
2. Sonstige Rückstellungen
4.313.546,41
3.901.953,97
10.740.415,41
10.511.186,97
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus dem Spielgeschäft
14.300.879,12
14.983.882,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
0,00
0,00
3. Erhaltene Anzahlungen
1.374.439,05
1.612.848,04
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
648.677,22
497.870,43
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
1.587,75
7. sonstige Verbindlichkeiten
- davon aus Steuern € 723.637,56 (i.V. € 634.613,85)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 22.025,32 (i.V.: € 21.200,22)
915.750,19
1.188.016,51
17.239.745,58
18.282.617,59
D. Rechnungsabgrenzungsposten
0,00
0,00

Gewinn- und Verlustrechnung der Saarland-Sporttoto GmbH

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025

2025, €

2024, €

1. Umsatzerlöse
a) Spielumsätze
133.259.669,55
138.374.456,70
b) Sonstige Umsätze
2.551.037,26
2.494.367,88
135.810.706,81
140.868.824,58
2. Gewinnausschüttungen
-64.030.720,76
-66.634.206,51
3. Sonstige betriebliche Erträge
693.159,09
237.099,11
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
-7.282.027,40
-6.888.039,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung- davon für Altersversorgung: € 648.442,78 (i. V. € 1.427.460,89)
-2.922.190,19
-2.148.958,50
-10.204.217,59
-9.036.998,49
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenständedes Anlagevermögens und Sachanlagen
-1.207.304,98
-1.154.722,11
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
-18.279.593,28
-17.653.544,69
7. Abführungen gem. § 7 Abs. 1 AG GlüStV-Saar
-20.332.501,49
-21.239.543,50
8. Erträge aus Beteiligungen- davon aus verbundenen Unternehmen: € 33.280,00 (i. V. € 33.280,00)
33.280,00
33.280,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
498.385,81
498.735,86
10. Zinsen und ähnlich Aufwendungen
0,00
-124.955,00
11. Ergebnis vor Steuern
22.981.193,61
25.793.969,25
12. Steuern vom Einkommen, Ertrag und Lotteriesteuer
-22.128.485,84
-22.984.384,83
13. Ergebnis nach Steuern
852.707,77
2.809.584,42
14. Sonstige Steuern
-21.945,07
52.612,74
15. Jahresüberschuss
830.762,70
2.756.971,68
16. Zuwendungen gem. § 7 Abs. 1 Satz 6 AG GlüStV-Saar
-2.035.866,78
-2.048.923,50
-1.205.104,08
708.048,18
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
860.485,45
152.437,27
18. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen (Rücklage für Investitionen)
400.000,00
0,00

Anhang

zum Jahresabschluss 2025

ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Saarland-Sporttoto GmbH, AG Saarbrücken, HRB 4489, wurde zum 31. Dezember 2025 auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Das Unternehmen gehört zu den großen Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige zeitanteilige Abschreibungen, bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Abschreibungsmethode.

Unterjährig zugegangene Vermögensgegenstände werden pro rata temporis abgeschrieben.

Selbständig nutzungsfähige geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € wurden im Zugangsjahr 2025 sofort abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Beteiligungen sowie die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden mit den Anschaffungskosten, ggf. vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Zeitwert, ausgewiesen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert bilanziert. Allen erkennbaren Risiken ist durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

 
Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren bilanziert.

Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen liegen das vertragliche Pensionierungsalter sowie folgende Bewertungsannahmen zugrunde:

  • ein Rechnungszins von 2,06 % p.a.,
  • eine Rentendynamik in Höhe von 2,0 % p.a.,
  • ein langfristiger Gehaltstrend in Höhe von 2,0 % p.a. und
  • eine Fluktuationswahrscheinlichkeit in Höhe von 0,0 % p.a.

Als Rechnungsgrundlagen dienten die „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Der angesetzte Rechnungszins entspricht gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB i.d.F. vom 11. März 2016 dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre.

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt -101.139 €. Durch den negativen Unterschiedsbetrag entfällt insoweit die

Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

Bei der Berechnung des Erfüllungsbetrags der Altersteilzeitverpflichtungen wurde für jede einzelne Verpflichtung entsprechend ihrer Laufzeit der von der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 Satz 4 HGB bekanntgegebener Zinssatz zugrunde gelegt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel zu ersehen (s. Anlage I/4).

Anschaffungskosten
Anfangsbestand 1.1.2025, €
Zugänge, €
Abgänge, €
Umgliederungen, €
Endstand 31.12.2025, €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
5.543.100,48
131.894,21
828.980,73
0,00
4.846.013,96
2. Geleistete Anzahlungen
48.191,63
38.500,50
6.452,63
0,00
80.239,50
Gesamt 1. - 2.
5.591.292,11
170.394,71
835.433,36
0,00
4.926.253,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
19.473.917,06
0,00
67.428,60
198.000,93
19.604.489,39
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.876.413,65
559.979,95
1.185.030,82
0,00
6.251.362,78
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
253.270,34
193.244,12
142.561,68
-198.000,93
105.951,85
Gesamt 1. - 3.
26.603.601,05
753.224,07
1.395.021,10
0,00
25.961.804,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
7.997.313,14
0,00
0,00
0,00
7.997.313,14
2. Beteiligungen
157.140,00
0,00
0,00
0,00
157.140,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
243.215,67
0,00
0,00
0,00
243.215,67
Gesamt 1. - 3.
8.397.668,81
0,00
0,00
0,00
8.397.668,81
Abschreibungen
Anfangsbestand 1.1.2025, €
Zugänge, €
Abgänge, €
Zuschreibung, €
Endstand 31.12.2025, €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.936.972,48
237.616,21
828.863,73
0,00
4.345.724,96
2. Geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Gesamt 1. - 2.
4.939.972,48
237.616,21
0,00
0,00
4.345.724,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
10.162.250,09
482.798,82
35.015,00 S
67.428,60
193.677,89
10.418.957,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
5.422.357,65
451.874,95
1.083.592,82
0,00
4.790.639,78
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Gesamt 1. - 3.
15.584.607,74
934.673,77
35.015,00 S
1.151.021,42
193.677,89
15.209.597,20
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Beteiligungen
95.139,00
0,00
0,00
0,00
95.139,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
94.799,00
0,00
0,00
0,00
94.799,00
Gesamt 1. - 3.
189.938,00
0,00
0,00
0,00
189.938,00
Restbuchwert
31.12.2025, €
31.12.2024, €
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
500.289,00
606.128,00
2. Geleistete Anzahlungen
80.239,50
48.191,63
Gesamt 1. - 2.
580.528,50
654.319,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
9.185.531,97
9.311.666,97
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.460.723,00
1.454.056,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
105.951,85
253.270,34
Gesamt 1. - 3.
10.752.206,82
11.018.993,31
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
7.997.313,14
7.997.313,14
2. Beteiligungen
62.001,00
62.001,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
148.416,67
148.416,67
Gesamt 1. - 3.
8.207.730,81
8.207.730,81

Eigenkapital

Stand
1.1.2025, T€
Zugänge
2025,
T€
Abgänge
2025,
T€
Stand
31.12.2025,
T€
Gezeichnetes Kapital
2.364
0
0
2.364
Andere Gewinnrücklagen
Allgemeine Rücklage
26
0
0
26
Rücklage für den Spielbetrieb
3.579
0
0
3.579
Rücklage für Investitionen
10.804
0
400
10.404
Neubewertungsrücklage BilMoG
768
0
153
615
Bilanzgewinn
860
0
805
55

An dem Stammkapital sind das Saarland mit einem Geschäftsanteil von 1.351 T€ und der Landessportverband für das Saarland mit einem Anteil von 1.013 T€ beteiligt.

Da gemäß § 7 Abs. 1 Satz 6 AG GlüStV-Saar Zuwendungen beschlossen wurden, die den erwirtschafteten Jahresüberschuss um T€ 1.205 überstiegen haben, hat sich der vorgetragene Bilanzgewinn – nach einer Auflösung der Rücklage für Investitionen in Höhe von 400 T€ - von 860 T€ um 805 T€ auf 55 T€ vermindert.

Die im Zuge der BilMoG-Umstellung gebildete Rücklage wurde Höhe von T€ 153 aufgelöst und für die Neutralisierung des Zinsaufwandes verwendet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für noch abzuführende Reinerträge aus verschiedenen Lotterien, Risiken aus dem Spielgeschäft, Prämienauslosungen aus verfallenen Spielgewinnen, Personalaufwendungen, Jahresabschlusskosten, Aufbewahrungsaufwand sowie sonstige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäft gebildet.

Die Aufschlüsselung des Abschlussprüferhonorars i.S.v. § 285 Nr. 17 HGB ist dem Konzernanhang zu entnehmen.

Verbindlichkeitenspiegel

mit einer Restlaufzeit
≤ 1 Jahr,
T€ / (Vorjahr)
>1 Jahr,
T€ / (Vorjahr)
> 5 Jahre,
T€ / (Vorjahr)
Verbindlichkeiten aus dem Spielgeschäft
Gewinner
5.259
(5.266)
0
(0)
0
(0)
Vertriebspartner
73
(99)
0
(0)
0
(0)
Partner im Deutschen-Lotto- und Totoblock
0
(20)
0
(0)
0
(0)
Saarland
5.685
(6.029)
0
(0)
0
(0)
Landessportverband
873
(911)
0
(0)
0
(0)
Sonstige
2.411
(2.659)
0
(0)
0
(0)
Erhaltene Anzahlungen
1.374
(1.613)
0
(0)
0
(0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
649
(498)
0
(0)
0
(0)
Sonstige Verbindlichkeiten
916
(1.188)
0
(0)
0
(0)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im üblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestanden nicht.

Angaben lt. § 42 Abs. 3 GmbHG

Am Bilanzstichtag bestanden gegenüber Gesellschaftern Verbindlichkeiten in Höhe von 6.558 T€ (Vorjahr: 6.940 T€).

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Umsatzerlöse

Sparten
T€
Vorjahr
Regionen
T€
Vorjahr
Spielumsätze
Saarland
135.718
(140.771)
Lotto 6 aus 49
54.949
(56.327)
Luxemburg
93
(98)
Eurojackpot
35.651
(38.672)
Toto
668
(640)
GlücksSpirale
4.567
(4.662)
Die Sieger-Chance
509
(495)
Keno
2.585
(2.658)
Zusatzlotterien
20.394
(20.892)
Losbrieflotterien
10.562
(10.541)
Bearbeitungsgebühren
3.375
(3.487)
Zwischensumme
133.260
(138.374)
Sonstige Umsätze
2.551
(2.495)

In den sonstigen Umsätzen sind Mieteinnahmen in Höhe von 1.685 T€ (Vorjahr: 1.579 T€) enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 124 T€ (Vorjahr: 55 T€) aus der Auflösung von Rückstellungen, T€ 194 aus Zuschreibungen des Anlagevermögens und T€ 7 aus Erträgen aus Anlageabgängen enthalten.

Abschreibungen

Die Abschreibungen ergeben sich im Einzelnen aus der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage I/4). In den Abschreibungen sind T€ 35 Sonderabschreibungen enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

T€
T€ (Vorjahr)
Provisionen für Vertriebspartner
10.017
(10.470)
Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
2.346
(1.982)
Sonderkosten des Spielgeschäfts
1.415
(1.180)
Aufwand für Verwaltung, Spielbetrieb undGebäudeunterhaltung
4.502
(4.021)

Zinserträge und Zinsaufwendungen

Aus der Veränderung der Abzinsung wurden Zinsaufwendungen in Höhe von 153 T€ (Vorjahr: 125 T€) und Zinserträge von 201 T€ (Vorjahr: 87 T€) berücksichtigt, die in den entsprechenden Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind.

Die Zinsaufwendungen wurden durch die Auflösung der Neubewertungsrücklage BilMoG neutralisiert.

Gewinnverwendungsvorschlag

In der Aufsichtsratssitzung vom 11. März 2024 wurden Beschlüsse über die Vorab-Gewinnverwendung in einem Gesamtumfang von 1,8 Mio. € ab dem Geschäftsjahr 2024 gefasst. Diese wurden in der Sitzung am 17.03.2025 bestätigt.

Nach Verrechnung des Jahresergebnisses mit den Beschlüssen des Geschäftsjahres 2025, des Gewinnvortrages sowie der Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen (Rücklage für Investitionen) ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 55 T€. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit bei der Lotterie Eurojackpot muss von der Saarland-Sporttoto GmbH eine Bankgarantie in Höhe von 906 T€ gestellt werden. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme dieser Bankgarantie schätzen wir aufgrund der Bonität der Gesellschaft als sehr gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Spielgeschäfts eine weitere Garantie zur Sicherung von Ansprüchen Dritter in Höhe von 210 T€ gewährt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gemäß § 7 Abs. 1 AG GlüStV-Saar i.d.F. vom 20. Juni 2012 stehen den nachgenannten Empfängern und Förderungszwecken grundsätzlich folgende Anteile an den Spieleinsätzen der Lotterien und Sportwetten der Saarland-Sporttoto GmbH zu:

  1. 12,5 % dem Landessportverband für das Saarland zur Förderung des Sports,
  2. 1,5 %, mindestens aber 1.534 T€, der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz zur Erfüllung ihrer Aufgaben,
  3. 1,0 % der Landesakademie für musisch-kulturelle Bildung e.V. für die vom Verein unterhaltene Akademie und zur Förderung kultureller Aufgaben,
  4. 0,75 % zur Förderung kultureller Projekte1 und
  5. 0,4 % zur Förderung sozialer Zwecke1.

Der Reinertrag der Losbrieflotterien ist gemäß § 7 Abs. 2 des AG GlüStV-Saar ausschließlich

für kulturelle Institutionen und Institutionen des Naturschutzes zu verwenden.2

Vom Reinertrag der länderübergreifend veranstalteten Lotterie GlücksSpirale werden dem Deutschen Olympischen Sportbund, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz e.V. jeweils 25 % zur Verfügung gestellt. Über die Verwendung der verbleibenden 25 % des Reinertrags entscheidet gemäß § 7 Abs. 3 Satz 2 AG GlüStV-Saar das für das Glücksspielwesen zuständige Ministerium im Benehmen mit dem Ministerium der Finanzen. Der Reinertrag der Zusatzlotterie „Die Sieger-Chance“ kommt dem Deutschen Olympischen Sportbund zur Förderung des Spitzensports zugute.

Im Jahr 2026 stehen für vom Aufsichtsrat genehmigte Investitionen bzw. Instandhaltungen rund 4,5 Mio. € zur Zahlung an.

Konsolidierungskreis

Die Saarland-Sporttoto GmbH, Saarbrücken, stellt selbst den Konzernabschluss als Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt und damit bekannt gegeben.

Beteiligungen

Verbundene Unternehmen
Beteiligungsquote
Eigenkapital per 31.12.2025
Jahresergebnis 2025
Saarland-Spielbank GmbH, Saarbrücken
100 %
30.607 T€
1.956 T€
Beteiligungsunternehmen
Beteiligungsquote
Eigenkapital per 31.12.2024
Jahresergebnis 2024
ilo-proFit Services GmbH, Mainz-Kastel
24,90 %
2.820 T€
109 T€

Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer

männlich
weiblich
gesamt (Vorjahr)
Vollzeitbeschäftigte
45
22
67 (74)
Teilzeitbeschäftigte
4
23
27 (21)

Gesamtbezüge von Mitgliedern und früheren Mitgliedern der Organe

Die Gesamtbezüge aktueller Mitglieder der Geschäftsführung beliefen sich im Berichtsjahr auf 265 T€ (Vorjahr: 267 T€). Der Anwartschaftsbarwert von Rückstellungen für Pensionszusagen an Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebenen beträgt zum Bilanzstichtag 1.015 T€ (Vorjahr: 951 T€). Die Bezüge des Aufsichtsrats in 2025 betragen insgesamt 9 T€ (Vorjahr: 9 T€). Die Vergütung der Organmitglieder erfolgt in Ansehung von Nr. 3 der „Richtlinien zur Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht“ grundsätzlich nicht erfolgsabhängig.

Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder und Zahlungen für die Hinterbliebenen der Geschäftsführung beliefen sich auf 480 T€ (Vorjahr: 454 T€). Der Anwartschaftsbarwert von Rückstellungen für Pensionszusagen an diese Personengruppe beträgt gemäß den oben erläuterten Prämissen 5.412 T€ (Vorjahr: 5.658 T€).

Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum die Herren Stefan Pauluhn und Peter Strobel.

Im Geschäftsjahr 2025 gehörten dem Aufsichtsrat an:

Petra Berg, Ministerin

(Vorsitzende)

Dr. Magnus Jung, Minister

David Lindemann, Staatssekretär

Christine Streichert-Clivot, Ministerin

Joachim Tesche,

Vorstand Finanzen, Landessportverband für das Saarland

(stellvertretender Vorsitzender)

Johannes Kopkow,

Vorstand Sport & Vermarktung, Landessportverband für das Saarland

Ulrich Kiefer,

Schatzmeister Saarländischer Fußballverband

Saarbrücken, 27. März 2025

SAARLAND-SPORTTOTO GmbH

Geschäftsführung

Stefan Pauluhn, Peter Strobel

[1] Über die Verteilung dieser Mittel entscheiden gem. § 7 Abs. 1 Satz 2 und 3 des AG GlüStV-Saar die betreffenden Ministerien.

[2] Über die Verwendung dieser Mittel entscheidet gem. § 7 Abs. 2 Satz 1 AG GlüStV-Saar der Aufsichtsrat der Saarland-Sporttoto GmbH mit Zustimmung des für das Glücksspielwesen zuständigen Ministeriums.

Certivation ISO/IEC27001WLA zertfiziert Level 2The European Lotteries